Wohnüberbauung in Oberengstringen

Beschrieb

Auftrag: Baugenossenschaft Schönheim
Zusammenarbeit mit: Müller Illien Landschaftsarchitekten
Verfahren: Studienauftrag 2017, 1. Preis
Stand: In Planung, gemeinsam mit GMS Partner AG (Kostenplanung, Baurealisation)

70 Wohnungen, Minergie-eco, Gestaltungsplan, mehrheitlich Budget-Wohnungen
Starke Lärmbelastung durch Zürcherstrasse

Das Projekt sucht ein Gleichgewicht zwischen Eigenständigkeit und Einbettung ins Umfeld, zwischen zentrierender Hofbildung und Kommunikation mit der Nachbarschaft.
Die in den 40er Jahren stark veränderte Topografie, welche das Grundstück in zwei Adressen aufteilt wird wieder an den Ursprungszustand – und damit an die Nachbarschaft – angeglichen.
Der Hof ist in unterschiedliche Bereiche zoniert und schafft ein einfaches, aber räumlich differenziertes Angebot, welches mit den BewohnerInnen weiterentwickelt werden kann.

Sowohl Wohnungsgrundriss, wie die Häuser folgen dem Prinzip „verwandt aber nicht gleich“.
Alle Treppenhäuser sind zweiseitig zugänglich, was vielseitige Durchwegungen – und damit Begegnungsmöglichkeiten ergibt.

Der vorgeschlagene Wohnungstyp ist mehrseitig ausgerichtet und ermöglicht mit einer vielfältig nutzbaren Wohnküche eine „Verdichtung nach Innen“. Gegen Aussen formuliert das Küchen-Balkon-Element ein prägendes Zeichen der Siedlung. Es steht für den Zusammenhang von Innen- und Aussenraum und schafft unterschiedliche Möglichkeiten für die Benutzung – ein Rankgerüst ergibt einen intimen Rückzugsbereich und verbindet Haus und Garten.

 

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