Gesamtkonzept Sechseläutenplatz, Opernhaus-Parkierung, Zürich

Beschrieb

Auftrag: Stadt Zürich / private Trägerschaft
Zusammenarbeit mit: Hager Partner Landschaftsarchitektur AG, Zürich
Lichtplanung: Vogt und Partner, Winterthur
Verfahren: Zweistufiger Wettbewerb 2001, 2.Rang / 3.Rang

Neugestaltung der Sechseläutenwiese beim Bellevue Zürich in eine Stadtplatz.
Neubau einer unterirdischen Parkierung mit direkter Zugangsmöglichkeit zum Opernhaus.
Verbesserung der Eingänge zum Opernhaus.
Umbau Bernhardtheater.

Das Areal wird als Bestandteil der das Seebecken umspannenden Abfolge von Freiräumen verstanden und dementsprechend bis hin zur Seekante als grosse, zusammenhängende Freifläche gestaltet
Die Platanenreihe entlang der Seefeldstrasse hin zum Bellevue wird ausgelichtet. Einzelne Baumgruppen bieten Grünakzente und Schatteninseln um die zurückliegenden Gebäudefassaden als Platzbegrenzung freizuspielen.
Zum See hin werden alle Raumbegrenzungen aufgehoben. Das platzseitig neugepflanzte Baumfeld bildet wohl einen Filter zur Strasse und zur Flanierzone des Utoquais, steht aber in einem direkten dialektischen Verhältnis zur Horizontlinie der Seefläche und holt so optisch näher, was durch den starken Verkehrsfluss in die Ferne gerückt zu sein scheint.
Die Umgestaltung des Gebäudesockels des Opernhauses zu einem Sockelgebäude schafft eine programmatische Zweideutigkeit. Einerseits stützt die inszenierte historische Zugangsituation über eine grosszügige Freitreppe wird dadurch ein neues Foyer mit Zugang auf dem Platzniveau ermöglicht.

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